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11.04.2017

12:01 Uhr

Medienprojekt von Red-Bull-Milliardär Mateschitz

„Metternich war ein Lehrbub gegen das, was heute passiert“

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumDer exzentrische Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz will den klassischen Medien Konkurrenz machen – und gründet in seiner Heimat ein umstrittenes Wahrheitsprojekt. Auf ein Thema hat er es besonders abgesehen.

Über seine enormen Ländereien kann der Red-Bull-Milliardär Druck in seiner Heimatregion ausüben. imago/Crash Media Group

Dietrich Mateschitz

Über seine enormen Ländereien kann der Red-Bull-Milliardär Druck in seiner Heimatregion ausüben.

Die Selbststilisierung als heimattreuer Österreicher gehört für Dietrich Mateschitz zur Grundausstattung seines medialen Auftritts. Auf einer abgelegenen Alm in der Oststeiermark hat der Herrscher über das Red-Bull-Reich kürzlich ein Journalistenduo der „Kleinen Zeitung“ zur Audienz gebeten.

Umgeben von einem imposanten Bergpanorama durften die beiden Abgesandten des Presse-Monopolisten seiner Heimat dem 72-Jährigen Fragen stellen – eine seltene Ehre.

Denn die Medien und die Politik im eigenen Land verachtet Mateschitz eigentlich. So nutzt der Anhänger des US-Präsidenten Donald Trump das Interview auch, um eine Initiative anzukündigen, die dem unabhängigen Journalismus Konkurrenz machen soll.

Über seine neue Privatstiftung „Quo Vadis Veritas“ („Wohin geht...

Kommentare (1)

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Herr Lothar Bitschnau

11.04.2017, 13:52 Uhr

Schon allein sein Erfolg gibt ihm recht.
Ganz ohne Neid, der hier ein bischen geschürt wird,
Genialität, Kompetenz, Dynamik, Entschiedenheit .. und vieles
mehr ist nicht abzustreiten.
Leider werden in Deutschland oder Österreich solche Macher aus der Politik gehänselt.
.. vermutlich weil sie als sozial nicht zugehörig gelten. ( hier zu weit oben )

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