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11.01.2017

06:05 Uhr

Modebranche sorgt sich um ihr Image

Operation Reinwaschen

VonFlorian Kolf, Georg Weishaupt

PremiumStreiks und Entlassungen in Fabriken in Bangladesch schrecken die deutschen Textildiscounter auf. Sie geloben bessere Bedingungen für die Arbeiter – doch bis zu fairen Löhnen ist es noch ein weiter Weg.

Lange schwiegen westliche Händler zu den Arbeitsbedingungen. picture alliance/dpa

Näherinnen in Asien

Lange schwiegen westliche Händler zu den Arbeitsbedingungen.

DüsseldorfSelbst Discounter schmücken sich gerne mit Hochglanzbildern, wenn es um Mode geht: Strahlende Models zeigen die edlen Kollektionen in exotischen Landschaften. Aldi veranstaltet Fashionshows mit der Designerin Jette Joop, Lidl präsentiert seine Topmarke Esmara in einer Pop-up-Boutique an Hamburgs Nobelmeile Neuer Wall. Die Wirklichkeit in den Produktionsländern jedoch ist keine Werbung. Wohl am schlimmsten ist die Situation in Bangladesch: Tausende Textilarbeiter in Ashulia, einem Vorort der Hauptstadt Dhaka, protestierten jüngst gegen Hungerlöhne und die willkürliche Entlassung von Kollegen. Sie fordern eine Erhöhung des Mindestlohns, der bei rund 60 Euro pro Monat liegt. Doch statt zu verhandeln, setzten die Fabrikbesitzer...

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