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03.10.2017

17:15 Uhr

Monarch Airlines

Der Himmel über Europa leert sich

VonJens Koenen

PremiumDie dritte große Pleite erschüttert die Luftfahrt-Branche in diesem Jahr. Die Insolvenz des britischen Ferienfliegers Monarch zeigt: Fliegen ist ein anspruchsvolles Geschäft – und der Wettbewerb knallhart.

Ein Flugzeug von Monarch Airlines steht im englischen Luton: Die Maschinen des Ferienfliegers müssen nach der Insolvenz vorerst am Boden bleiben. Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Flugzeug von Monarch Airlines

Ein Flugzeug von Monarch Airlines steht im englischen Luton: Die Maschinen des Ferienfliegers müssen nach der Insolvenz vorerst am Boden bleiben.

FrankfurtAlexander Dobrindt und Brigitte Zypries, der eine Verkehrs-, die andere Wirtschaftsministerin in der gerade abgewählten Großen Koalition, dürften sich bestätigt sehen. Der so heftig kritisierte staatliche Überbrückungskredit von 150 Millionen Euro für die insolvente Air Berlin hat wohl tatsächlich Schlimmeres verhindert. Das beweist eine andere Airline-Pleite.

Nachdem am Montag die britische Billig- und Ferienfluggesellschaft Monarch Insolvenz anmelden musste, warten 110.000 gestrandete Passagiere im europäischen Ausland auf ihre Rückholung. Anders als bei Air Berlin gab es keine staatliche Hilfe.

Die britische Regierung hat stattdessen die Flugaufsichtsbehörde CAA gebeten, für die Rückflüge bis zu 30 Flugzeuge zu chartern. Sie werden wohl...

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