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04.02.2016

16:55 Uhr

Nachhaltiger Kakao-Anbau

Schokolade fürs gute Gewissen

VonRegine Palm, Christoph Kapalschinski

PremiumSchokoladenanbieter setzen bei Kakao zunehmend auf nachhaltigen Anbau. Dahinter steckt Kalkül – denn die Versorgung mit der süßen Bohne ist gefährdet. Und auch die Wünsche der Konsumenten haben die Hersteller im Blick.

Die Schokoladenhersteller haben erkannt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für die Verbraucher ist. dpa

Kakaofrüchte auf einer Plantage in Brasilien

Die Schokoladenhersteller haben erkannt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für die Verbraucher ist.

Hamburg, DüsseldorfDie Tafel sticht im Supermarktregal heraus: „Die gute Schokolade“ in weißer Verpackung verspricht den Käufern ein gutes Gewissen: Klimaneutral soll sie sein, fair gehandelt – und für je fünf verkaufte Tafeln sollen Kakaobauern einen neuen Baum pflanzen können. Zwei Millionen Tafeln hat die Kinder-Organisation Plant-for-the-Planet nach eigenen Angaben bereits verkauft.

Doch nicht nur soziale Initiativen achten auf Nachhaltigkeit. Besonders die großen Schokoladenanbieter setzen inzwischen auf Arbeit vor Ort – auch aus Eigennutz. Denn Armut und Bildungsmangel in den Anbaugebieten gefährden die Versorgung der wachsenden Mittelschichten auf der Welt mit Kakao. „Das größte Risiko ist, dass sich nichts verändert“,...

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