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26.06.2017

17:16 Uhr

Nestlé

Angriff auf den Honigtopf

VonChristoph Kapalschinski

PremiumDer berüchtigte Investor Daniel Loeb nimmt sich den Nestlé-Konzern vor. Abgesehen hat er es vor allem auf die milliardenschwere Beteiligung an L’Oréal. Dem Vorstandschef Ulf Mark Schneider könnte die Attacke helfen.

Ein US-Investor nimmt sich den Schweizer Konzern vor. dpa

Nestlé

Ein US-Investor nimmt sich den Schweizer Konzern vor.

Berlin/HamburgPaul Bulcke ließ sich noch einmal feiern. Gut ausgeleuchtet strahlte der Nestlé-Chairman auf der Bühne, neben ihm der langjährige Coca-Cola-Chef Muhtar Kent. Campbell-Chefin Denise Morrison lobte ihn in einer Laudatio auf dem Branchentreffen Consumer Goods Forum für seinen Einsatz für Nachhaltigkeit und Verantwortung. Die versammelten Bosse der globalen Konsumgüterbranche applaudierten eifrig.

Das war vergangene Woche in Berlin. Nur wenige Tage später bekommt Nestlé-Chairman Bulcke vom gefürchteten Investor Daniel Loeb von New York aus eine Klatsche, die es in sich hat. Dem geht es weniger um Nachhaltigkeit als um Geld. Für 3,3 Milliarden Franken ist er mit seiner...

Kommentare (1)

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Herr Ulrich Groeschel

27.06.2017, 10:27 Uhr

Ich dachte bisher, dass Personal Care Produkte besonders ertragreich wären. Dann könnte man mit dem Verkauf von L’Oréal einen guten Preis erzielen. Aber eben nur einmal. Besser wäre es das Sortiment um Luxus Kosmetika weiter auszubauen. Body Shop könnte verkauft werden. Die vielen Produktvarianten überzeugen mich nicht und die Ladenmieten sind wahrscheinlich hoch.

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