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23.03.2016

18:34 Uhr

Neues Gutachten

Brand in Kik-Fabrik in Pakistan war Sabotage

VonFlorian Kolf

Premium259 Menschen kamen bei dem Brand in einer Fabrik in Karatschi, die hauptsächlich für Kik produzierte, ums Leben. Ein neues Gutachten zeigt nun: Es war Brandstiftung. Opfer-Vertreter sehen den Textildiscounter aber keinesfalls entlastet.

Kik sieht sich nach dem neuen Gutachten, das von Brandstiftung ausgeht, entlastet. AFP; Files; Francois Guillot

Arbeiter beobachten die Rettungsarbeiten in der Fabrik in Karatschi

Kik sieht sich nach dem neuen Gutachten, das von Brandstiftung ausgeht, entlastet.

DüsseldorfIm Fall des furchtbaren Fabrikbrandes in Pakistan gibt es eine überraschende Wende: Ein neues Gutachten der staatlichen pakistanischen Ermittlungskommission kommt zu dem Ergebnis, dass der Brand, bei dem 259 Menschen ums Leben kamen, durch vorsätzliche Brandstiftung zustande kam. Wörtlich heißt es in dem Bericht des Joint Investigation Teams (JIT), der dem Handelsblatt vorliegt, es handele sich wohl um einen „terroristischen oder Sabotageakt“. Der Fall hatte auch in Deutschland Schlagzeilen gemacht, weil die Fabrik hauptsächlich für den Textildiscounter Kik produzierte.

Die Ermittler gehen jetzt davon aus, dass sich der Betreiber der Fabrik in Karatschi, Ali Enterprises, geweigert hatte Schutzgeld zu...

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