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14.07.2015

16:08 Uhr

Niedergang der US-Modeketten

Statt sexy nur noch billig

VonAxel Postinett

PremiumAmerican Apparel, GAP oder J.Crew haben in den 90ern die Jugendkultur in den USA geprägt. Doch seit Jahren geht es bergab. Massenentlassungen, Filialsterben und ein Run auf  Billig-Läden sind die Folge. Ist das das Ende?

Die Marke hat ihren Reiz verloren. AFP

Werbung von American Apparel oin New York

Die Marke hat ihren Reiz verloren.

San FranciscoJ.Crew macht jetzt auf ganz billig: Am Freitag verkündete die frühere Exklusiv-Modekette in den USA die Eröffnung einer Billigkette namens „J.Crew Mercantile“ für „preisbewusste“ Kunden. Das kommt zu den ohnehin schon vorhandenen „Outlet-Stores“, die die Artikel der Vorsaison verramschen. Strategie oder Untergang? Die Meinungen sind geteilt. Aber für den Branchenexperten Robin Lewis ist die hemmungslose Expansion in jede erdenkliche Vertriebsform, um auf allen Preisebenen konkurrieren zu können, schlicht der „Kuss des Todes“ für Premiummarken. Das Schicksal habe schon Marken wie Tommy Hilfiger ereilt und droht Nobelmarken wie Michael Kors, die überall ihre Finger drin haben wollen, schreibt er...

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