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05.12.2016

11:04 Uhr

Oetker-Gruppe

Eine Familie macht sich klein

VonChristoph Kapalschinski

PremiumDie Oetker-Gruppe gibt die Reederei Hamburg Süd ab – offenbar sind für die Familie die Fußspuren ihres Ahnen zu groß. Die Oetkers verzichten so auf den Anspruch, die deutsche Wirtschaft zu gestalten. Eine Analyse.

Heute beschäftigen sich die acht Kinder des 2007 verstorbenen Rudolf-August vor allem mit sich selbst. dpa

Oetker-Gruppe in Bielefeld

Heute beschäftigen sich die acht Kinder des 2007 verstorbenen Rudolf-August vor allem mit sich selbst.

HamburgDie Familie Oetker verkleinert sich selbst. Der Verkauf ihrer Reederei Hamburg Süd an den dänischen Marktführer Maersk bedeutet nicht nur den Verlust der Hälfte des Gruppenumsatzes von bislang zwölf Milliarden Euro und den Abschied von 5 960 Mitarbeitern. Der Verkauf bedeutet auch das Ende der Ambitionen der Bielefelder Industriellenfamilie, das Wirtschaftsleben in Deutschland entscheidend mitzugestalten.

Das war einmal ganz anders. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm Rudolf-August Oetker die Führung der Gruppe. Gewinne aus dem im Wirtschaftswunder florierenden Lebensmittelgeschäft legte er in Schiffe an. Das sparte der Familie Steuern, erfüllte aber auch eine nationale Aufgabe: den Wiederaufbau einer Seehandelsflotte,...

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