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22.04.2015

10:27 Uhr

Osram

Siemens behält die Ex-Tochter im Blick

VonAxel Höpner

PremiumSiemens fürchtet um seine Reputation und beobachtet die Entwicklung bei der ehemaligen Tochter Osram mit Argusaugen. Ein Debakel wie bei BenQ darf sich nicht wiederholen.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat das Unternehmen derzeit im Blick. dpa

Eine Energiesparlampe von Osram

Siemens-Chef Joe Kaeser hat das Unternehmen derzeit im Blick.

MünchenDas BenQ-Debakel ist bei allen Beteiligten unvergessen. Die ehemalige Siemens-Handysparte ging 2006 nur ein Jahr nach dem Verkauf an die Asiaten pleite. Der Fall gilt als krassestes Beispiel für die Erfahrung, dass es ehemaligen Siemens-Töchtern nach der Abspaltung oft nicht gut ergangen ist.

Noch einmal darf so etwas – wegen der Verantwortung als Arbeitgeber, aber auch aus Sorge ums Image – nicht passieren, sind sich Siemens-Chef Joe Kaeser und seine Kollegen in der Zentrale am Wittelsbacher Platz einig. Auch deshalb beobachten sie die Entwicklung bei Osram genau. Siemens hält noch 19,5 Prozent der Anteile, Vorstand Roland Busch...

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