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06.03.2017

16:30 Uhr

Pannenairport BER

Törichte Personalentscheidung

VonSilke Kersting

PremiumDer erneute Führungswechsel am künftigen Hauptstadtflughafen BER zeigt: Den Eigentümern sind ihre Eitelkeiten wichtiger als das Wohl der Gesellschaft. Anders lässt sich ihr Verhalten nicht erklären. Ein Kommentar.

Wie hieß es nach Mehdorns Rücktritt Ende 2014? Der Flughafen BER sei nicht nur ein Bauprojekt, sondern auch ein politisches. dpa

Hauptstadtflughafen BER

Wie hieß es nach Mehdorns Rücktritt Ende 2014? Der Flughafen BER sei nicht nur ein Bauprojekt, sondern auch ein politisches.

Der Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup soll den unvollendeten Hauptstadtflughafen fertigstellen. Die Baustelle zu retten, das versuchten vor ihm schon Hartmut Mehdorn, dann Karsten Mühlenfeld. Beide scheiterten – in erster Linie allerdings nicht, weil sie unqualifiziert an die Sache herangegangen sind. Die Probleme auf der Baustelle mussten von Grund auf angegangen werden. Wie viel Zeit das kosten kann, weiß derjenige, der mal bei einer 2.000-Teile-Lego-Konstruktion versucht hat, einen Fehler zu beheben. Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Manchmal ist es leichter, alles abzureißen und das Stück neu zu bauen.

Die Flughafen-Manager scheiterten indes am Kunststück, ihre drei Gesellschafter...

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