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28.06.2016

12:58 Uhr

Primark & Co.

Das gefährliche Billig-Prinzip

VonGeorg Weishaupt

PremiumOb Primark oder Kik, Hugo Boss oder Escada – der Druck auf Modefirmen steigt, die Arbeitsbedingungen in Fernost zu verbessern. Dabei gehen die Hersteller ganz unterschiedliche Wege. Ein Problem aber bleibt: der Konsument.

„Von existenzsichernden Löhnen meilenweit entfernt.“ laif

Näherinnen in Dhaka, Bangladesch

„Von existenzsichernden Löhnen meilenweit entfernt.“

DüsseldorfDer riesige zweistöckige Laden ist vollgestopft mit bunten T-Shirts, Kleidern und Röcken – zu Tiefstpreisen ab 2,50 Euro. Auch ganz oben in der Verwaltungsetage des Düsseldorfer Primark-Ladens geht es billig zu. Paul Lister empfängt seinen Besuch in einem schmucklosen Zwei-Fenster-Raum mit Plastikstühlen.

Billig ist bei der Textilkette Prinzip, da liegen Vorwürfe, Primark beute mit Tiefstlöhnen in Ländern wie Bangladesch die Arbeiter aus, auf der Hand. Ethikchef Lister ist eigens aus der Zentrale in Dublin eingeflogen, um sich gegen das Negativimage zu wehren. „Wir waren eines der ersten Unternehmen, die nach dem Einsturz von Rana Plaza Verantwortung übernommen haben“, sagte...

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