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12.04.2017

18:51 Uhr

Proteste nach Passagier-Rauswurf

United Airlines belastet die Star Alliance

VonJens Koenen, Katharina Kort

PremiumDas Image-Desaster rund um den rüden Rauswurf eines Passagiers wächst sich auch für die Partner-Airlines zur Krise aus. Dazu gehört auch die Lufthansa. Auch Star-Investor Warren Buffett ist betroffen.

US-Demokratin Jan Schakowsky kritisiert die Airline scharf. AFP; Files; Francois Guillot

Proteste gegen United Airlines

US-Demokratin Jan Schakowsky kritisiert die Airline scharf.

New York/FrankfurtTurbulenzen ohne Pause. Erst mit fast zwei Tagen Verspätung entschuldigte sich United-Airlines-Chef Oscar Munoz offiziell bei seinem Fluggast. „Niemand sollte je wieder so behandelt werden“, schrieb er. Am Mittwochmorgen trat er im Fernsehsender ABC auf, sprach von „Scham“ und entschuldigte sich bei dem betroffenen Arzt. Der war zuvor von Sicherheitskräften gewaltsam aus einer United-Maschine gezerrt worden, um einer Crew Platz zu machen.

Doch aus dem Image-Debakel ist längst eine Unternehmenskrise geworden. Chinesen werfen United inzwischen Rassismus vor, weil der Arzt asiatischer Abstammung ist. Schon kursieren in der Branche Gerüchte über einen Rücktritt von Munoz, was der aber zurückweist.

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