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11.08.2016

11:14 Uhr

Razzia beim Möbelriesen

Ikea hat ein Problem mit seiner Russland-Zentrale

VonAndré Ballin

PremiumErst beschwerte sich der Möbelgigant Ikea über Bestechungsversuche, jetzt steht er selbst wegen angeblicher Korruption im Verdacht der russischen Behörden. Ermittler durchsuchten die Büros der Schweden.

Razzia in Russland: Ermittler haben Dokumente, elektronische Datenträger und andere Beweismittel von Ikea beschlagnahmt. Bloomberg

Ikea Russland

Razzia in Russland: Ermittler haben Dokumente, elektronische Datenträger und andere Beweismittel von Ikea beschlagnahmt.

MoskauWohnst du noch oder räumst du schon? Der schwedische Möbelgigant Ikea hat ein Problem mit seinem Hauptquartier in Russland: Einen Tag lang durchsuchten Beamte des Ermittlungskomitees, eine Art russisches FBI, die Ikea-Büros in der Moskauer Satellitenstadt Chimki. Streitobjekt ist ein 16 Hektar großes Grundstück, auf dem der „Chimki Business Park“ und damit auch das Ikea-Büro steht. Der Ikea-Markt selbst, der erste von dreien in Moskau, liegt auf der anderen Straßenseite. Das umstrittene Grundstück befindet sich an der Moskauer Ausfallstraße „Leningrader Chaussee“, die zu den lukrativeren Gegenden des Ballungsraums zählt. Ikea jedoch soll die Liegenschaft weit unter Marktwert bekommen haben...

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