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19.08.2015

18:53 Uhr

Regionalflughäfen

Fraport-Deal mit Griechenland wackelt schon wieder

VonJens Koenen, Gerd Höhler

PremiumDie Freude währte nur kurz. Kaum hatte die griechische Regierung am Dienstag grünes Licht für die Vergabe einer 40-jährigen Betreiberkonzession für 14 Regionalflughäfen an Fraport gegeben, gerät der Deal schon wieder heftig in die Diskussion. Laut griechischen Medienberichten gibt es Streit um die Details der Privatisierung, und die griechische Regierung droht sogar mit einer Neuausschreibung der Konzession.

Der Airport Mytilene auf der griechischen Insel gehört zu den 14 Flughäfen, deren Betrieb Fraport übernehmen möchte. dpa

Tower des Flughafens auf Lesbos

Der Airport Mytilene auf der griechischen Insel gehört zu den 14 Flughäfen, deren Betrieb Fraport übernehmen möchte.

Athen/FrankfurtDie Situation ist verworren: Nach Information der griechischen Zeitung „Kathimerini“ verlangt das vom Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport geführte Konsortium vor dem Hintergrund der politischen Unsicherheiten weitere „Garantien“ der griechischen Regierung. Fraport habe auch Schwierigkeiten, die Finanzierung für das Projekt zu stemmen. Das Konsortium will bei Vertragsabschluss eine Zahlung von 1,234 Milliarden Euro für die Konzession leisten.

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Aufseiten von Fraport wird die Situation etwas anders geschildert. Insider berichten, dass der Hinweis auf Finanzierungsprobleme schlicht Nonsens sei. Da der Vertrag noch gar nicht zu Ende verhandelt sei, stünden auch die Details der Finanzierung noch nicht. Offiziell heißt es etwas sibyllinisch: „Wir sind...

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