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15.07.2015

12:21 Uhr

Report über den Dauerkonflikt

Lufthansa zwischen Streiklust und Streikfrust

VonJens Koenen

PremiumDie Stimmung bei Lufthansa befindet sich an einem Scheideweg. Einerseits tun sich viele Lufthanseaten mit dem Fokus auf die neue Billig-Plattform Eurowings schwer. Anderseits sinkt nach zig Streikrunden die Bereitschaft für weitere Ausstände. Der Druck auf die Arbeitnehmervertreter wächst, den Konflikt zu beenden. Ein Report aus dem Inneren des Konzerns.

„Viele von uns wollen nicht mehr erklären müssen, warum schon wieder gestreikt wird.“ imago stock&peopleimago

Flugbegleiterin der Lufthansa

„Viele von uns wollen nicht mehr erklären müssen, warum schon wieder gestreikt wird.“

FrankfurtSteht Europas größte Fluggesellschaft vor einem heißen Sommer und Herbst? Oder gelingt es der Lufthansa, in Gesprächen mit den wichtigen Spartengewerkschaften für die Piloten und das Kabinenpersonal endlich einen Kompromiss zu finden und den Weg frei zu machen für den notwendigen Umbau? Eine klare Antwort auf diese Frage fällt schwer – zu diffus ist aktuell die Stimmung unter den gut 118.000 Lufthanseaten.

Eines allerdings zeichnet sich ab: Nach monatelangen Verhandlungen, zig Streikrunden der Piloten und abgebrochenen Schlichtungsverhandlungen mit dem Kabinenpersonal setzt bei den Mitarbeitern allmählich eine Ermüdung ein. Der Druck auf die Arbeitnehmervertretungen, endlich gemeinsam mit dem Management eine...

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