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03.11.2016

10:48 Uhr

Rewe-Chef Alain Caparros

Rumpelstilzchen aus Kalkül

VonChristoph Kapalschinski

PremiumDer Rewe-Chef hat die Macht, den Tengelmann-Deal durchzuwinken – oder alle Akteure zu blamieren. Nur wenn er bis zum 11. November die Klage gegen die Ministererlaubnis zurückzieht, kann Edeka die Supermärkte übernehmen.

Der Manager spielt bewusst den Unberechenbaren. dpa

Alain Caparros

Der Manager spielt bewusst den Unberechenbaren.

HamburgWäre Alain Caparros, das lässt sich ohne Einschränkung sagen, in seinem Heimatland Frankreich geblieben, wäre die Welt des deutschen Lebensmittelhandels um einiges langweiliger. Der Rewe-Chef liebt das starke Wort in der Öffentlichkeit – und unterscheidet sich damit von vielen Entscheidungsträgern in der Branche, die lieber hinter vorgehaltener Hand holzen.

Im Streit um die Zukunft von Kaiser‘s Tengelmann konnte der Manager dieses Talent weidlich ausnutzen. Während der gesamten zwei Jahre, die der Prozess sich hinzieht, gab Caparros immer wieder das Rumpelstilzchen. Wie es aussieht, hat er damit sein wichtigstes Ziel erreicht: Rewe bekommt, wenn nun nichts mehr dazwischenkommt, einen ordentlichen...

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