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01.12.2016

18:55 Uhr

Rüdiger Grube muss warten

Verspätete Weiterfahrt für den Bahn-Chef

VonDieter Fockenbrock

PremiumZwei weitere Jahre würde der 65-jährige Spitzenmanager Rüdiger Grube gern den Staatskonzern Deutsche Bahn lenken. Das soll er wohl auch – aber der Aufsichtsrat lässt ihn noch ein wenig zappeln. Dabei wird die Entscheidung ganz woanders gefällt.

Eine kritische Fraktion im Bahn-Aufsichtsrat will es mit der gewünschten Vertragsverlängerung nicht überstürzen. dpa

Rüdiger Grube

Eine kritische Fraktion im Bahn-Aufsichtsrat will es mit der gewünschten Vertragsverlängerung nicht überstürzen.

BerlinGenau ein Jahr ist es her, da muss dem gelernten Flugzeugbauer Rüdiger Grube klargeworden sein, dass sein sehnlicher Wunsch, noch ein paar Jahre an der Spitze des Bahn-Konzerns stehen zu dürfen, kein Selbstläufer wird. Seinen Vertrag, der Ende 2017 ausläuft, hoffte er trotzdem, jetzt, kurz vor Weihnachten verlängern zu können. Doch der Aufsichtsrat vertagt nach Informationen des Handelsblatt die Entscheidung auf das nächste Jahr. Zuvor wollen die Bahn-Kontrolleure Bilanz ziehen – über Grube. Dazu treffen sie sich am 14. Dezember in Berlin.

Gedrängt vom Eigentümer und der Politik präsentierte Grube im Dezember 2015 einen Sanierungsplan für die Deutsche Bahn....

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