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13.11.2016

08:33 Uhr

Schmuckunternehmerin Kim-Eva Wempe

Keine Primaballerina

VonGeorg Weishaupt

PremiumDas rückläufige China-Geschäft drückt den Umsatz der Uhren- und Schmuckunternehmerin Kim-Eva Wempe. Sie reagiert mit einer Doppelstrategie – und profitiert dabei von einem Trend, der die gesamte Luxusbranche erfasst hat.

Tradition ist ihr, die den Betrieb in vierter Generation führt, trotz aller Neuerungen wichtig. Imago

Kim-Eva Wempe

Tradition ist ihr, die den Betrieb in vierter Generation führt, trotz aller Neuerungen wichtig.

HamburgAuf der vierten Etage herrscht Baustellenatmosphäre. Elektrokabel baumeln von der Decke, Gipswände sind noch nicht verputzt, und die Mitarbeiter müssen sich ihren Weg über Staubplanen am Boden bahnen. Der Uhren- und Schmuckhersteller Wempe baut seine Servicewerkstatt im Hamburger Stammhaus massiv um.

Zwei Etagen tiefer ist von Baustellenatmosphäre nichts zu spüren. Firmenchefin Kim-Eva Wempe empfängt ihren Besuch in einem holzvertäfelten Besprechungsraum, der mit zwei beige‧gestreiften Sofas wie ein Salon wirkt.

„Wir haben den Umsatz in den letzten fünf Jahren verdoppelt“, erzählt Wempe. Der Umsatzanstieg auf 530 Millionen Euro im vergangenen Jahr erfordere „höhere Investitionen ins Warenlager“ und in die Reparaturwerkstatt....

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