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25.02.2016

14:10 Uhr

Schokoriegel-Krisenkommunikation

Mars muss nachlegen

VonChristoph Kapalschinski

PremiumWie Mars aus dem Schokoriegel-Rückruf herauskommt, ist noch ungewiss. Immerhin gibt es bislang offenbar keine unangenehmen Folgen für Konsumenten. Doch der Konzern verhält sich nicht in allen Punkten geschickt. Eine Analyse.

Bislang gab es offenbar noch keine unangenehmen Folgen für Konsumenten. dpa

Riesige Rückrufaktion

Bislang gab es offenbar noch keine unangenehmen Folgen für Konsumenten.

HamburgDer Haushaltsgerätehersteller Whirlpool erfährt gerade bitter, was ein verschleppter Produktrückruf bedeutet. Nach Übernahme des italienischen Konkurrenten Indesit 2014 entdeckte der US-Konzern eine vertuschte Gefahr. Indesit-Wäschetrockner hatten mehrfach Brände verursacht. Der neue Eigner kündigte Reparaturen für Geräte aus zehn Jahren Produktion an.

Doch die Aktion kam viel zu spät. Kunden müssen wochenlang auf Technikertermine warten. Die Boulevard-Zeitung „Mirror“ etwa titelte vor wenigen Tagen: „Killer-Trockner-Alarm – Fast täglich geht eine Maschine in Flammen auf“. Die Zeitung führte den Hersteller vor, indem sie unbeantwortete Kundenfragen an den Konzern abdruckte und Brandopfer zeigte.

Christoph Kapalschinski ist Redakteur im Ressort Unternehmen & Märkte. Pablo Castagnola

Der Autor

Christoph Kapalschinski ist Redakteur im Ressort Unternehmen & Märkte.

Mars sollte das eine Lehre sein. Eine verschleppte Produktwarnung kann...

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