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16.03.2016

16:39 Uhr

Stolpert Grube?

Die neue Bahn ist noch nicht in Sicht

VonDieter Fockenbrock

PremiumOb Konzernchef Rüdiger Grube seinen Ende 2017 auslaufenden Vertrag bei der Deutschen Bahn verlängern kann, ist eine Frage des Vertrauens. Erfolge wird er kaum rechtzeitig zeigen können. Eine Analyse.

Die Zukunft des Bahnchefs muss sich spätestens Ende dieses Jahres entscheiden. dpa

Rüdiger Grube

Die Zukunft des Bahnchefs muss sich spätestens Ende dieses Jahres entscheiden.

Zufall oder eine Laune des Schicksals? Rüdiger Grube müht sich in der Schlusskurve seiner Dienstzeit im Staatskonzern Deutsche Bahn mit demselben Problem ab wie sein gescheiterter Vorgänger Hartmut Mehdorn. Der musste 2009 gehen, weil er den Börsenkurs zu scharf eingeschlagen und die einstige Behördeneisenbahn damit wohl ein wenig überfordert hatte. Das Going Public, die gedachte Krönung des großen Privatisierungsplanes der Politik für ihre wertvollste Unternehmensbeteiligung, wurde bekanntlich abgeblasen. Nun aber geht es erneut um Privatisierungspläne. Und die sind ebenfalls Bestandteil einer Bahn-Reform.

Deshalb liegt die Frage nahe, ob auch Grube darüber stolpern wird? Eigentlich läuft sein Vertrag Ende 2017...

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