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20.09.2016

19:00 Uhr

Teilprivatisierung vor dem Aus

Bund stoppt Börsenpläne der Bahn

VonDaniel Delhaes, Dieter Fockenbrock, Jan Hildebrand

PremiumDer geplante Börsengang der Bahn-Töchter Arriva und Schenker steht vor dem Aus. Die Politik ist dagegen. Konzernchef Rüdiger Grube wollte mit den Erlösen die Schulden eindämmen. Muss der Bund nun einspringen?

Für den Bahn-Konzern geht es in Sachen Börsengang erst mal nicht weiter. dpa

Bahnübergang in Niedersachsen

Für den Bahn-Konzern geht es in Sachen Börsengang erst mal nicht weiter.

BerlinDas wichtigste Projekt von Rüdiger Grube, um den Schuldenanstieg der Deutschen Bahn zu stoppen, steht vor dem Aus. Der Konzernchef wollte vier Milliarden Euro einnehmen, indem er Teile der Auslandstochter Arriva und des Logistikers Schenker ab 2017 an die Börse bringt. Doch nun hat der Bund als Eigentümer das Projekt gestoppt.

„Die Börsengänge werden nicht kommen“, sagte ein Aufsichtsratsmitglied dem Handelsblatt. Und auch in der Regierungskoalition heißt es: „Wir rechnen damit, dass der Vorstand Abstand nimmt von der Teilprivatisierung.“ Die SPD war von Beginn an gegen die Pläne. Inzwischen sprechen sich auch Teile der CDU dagegen aus, das „Tafelsilber...

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