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19.09.2016

17:30 Uhr

Tengelmann-Chef Haub

Viel zu lange gezögert

VonFlorian Kolf

PremiumMit der Weigerung, sich an die Vorgaben des Kartellamts zu halten, gefährdet Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub nicht nur Tausende Jobs, sondern auch sein Lebenswerk. Nun kann er fast nur noch verlieren. Ein Kommentar.

Seit Jahren trägt der Familienunternehmer die Verluste des Tengelmann-Konzerns – doch mit dem Festhalten an Edeka als Käufer gefährdet er sein Lebenswerk. dpa

Karl-Erivan Haub

Seit Jahren trägt der Familienunternehmer die Verluste des Tengelmann-Konzerns – doch mit dem Festhalten an Edeka als Käufer gefährdet er sein Lebenswerk.

Vor zwei Jahren hätte es für Karl-Erivan Haub noch die Chance gegeben, hocherhobenen Hauptes aus dem verlustreichen Abenteuer Supermarkt auszusteigen. Spätestens nachdem das Bundeskartellamt den geplanten Verkauf der Lebensmittelkette Kaiser’s Tengelmann abgelehnt hatte, wäre es Zeit gewesen zu sagen: „Die Idee war unserer Sicht nach gut, aber wenn es nicht geht, dann müssen wir eben andere Lösungen finden.“

Denn auch wenn es im aktuellen Hickhack leider untergeht: Was der Tengelmann-Chef für die Supermarktkette und ihre Mitarbeiter getan hat, ist aller Ehren wert. Seit mehr als 15 Jahren schreibt das Unternehmen durchgehend Verluste, ein hohes dreistelliges Minus ist aufgelaufen. Da...

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