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17.03.2016

16:24 Uhr

Tengelmann-Übernahme

Selbstständige Lebensmittel-Kaufleute im Abseits

VonFlorian Kolf, Georg Weishaupt

PremiumMinister Gabriel sperrt die selbstständigen Einzelhändler bei der Tengelmann-Übernahme aus. Er will so die Beschäftigten schützen. Dabei sorgen gerade diese Kaufleute für den Erfolg bei Edeka und Rewe – und fühlen sich in ein völlig falsches Licht gerückt.

„Jeden Euro, der bei uns nach Abzug der Kosten übrig bleibt, stecken wir ins Unternehmen.“ Werbeagentur Ruhr Medien

Edeka-Zurheide in Düsseldorf

„Jeden Euro, der bei uns nach Abzug der Kosten übrig bleibt, stecken wir ins Unternehmen.“

Köln/DüsseldorfFür Sigmar Gabriel ist der selbstständige Kaufmann eine Gefahr, vor der er die Beschäftigten im Einzelhandel schützen muss. Deswegen hat er in den Auflagen zur Ministererlaubnis für die Fusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann eine klare Ansage gemacht: Fünf Jahre lang darf kein Markt von Kaiser’s Tengelmann an einen selbstständigen Kaufmann weitergereicht werden. Sein erklärtes Ziel: „Der Erhalt der Arbeitsplätze und der Arbeitnehmerrechte.“

Marcel Rahmati kann über die Vorurteile des Wirtschaftsministers nur lächeln. Der selbstständige Rewe-Kaufmann übernahm Anfang 2010 einen Kaiser’s-Markt am Hohenstaufenring in Köln. Damals machte der Markt trotz der Spitzenlage nach seinen Angaben nur einen Umsatz von...

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