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22.06.2017

11:11 Uhr

Textilfabriken in Bangladesch

Kleine Schritte zu mehr Arbeitsschutz

VonFlorian Kolf

PremiumVier Jahre nach der Katastrophe von Rana Plaza in Bangladesch hat sich in den Textilfabriken viel verbessert. Unter dem Druck der Öffentlichkeit sind Prüfverfahren entwickelt worden, die nun auch in anderen Ländern eingesetzt werden sollen. Doch bis zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen ist es immer noch ein weiter Weg. Ein Ortsbesuch.

Bis zu 60 Arbeitsstunden pro Woche sind Standard. dpa

Näherinnen in einer Textilfabrik in Bangladesch

Bis zu 60 Arbeitsstunden pro Woche sind Standard.

Dhaka/BangladeschNur langsam entspannen sich die Gesichtszüge von Eyanur. In knappen Sätzen antwortet sie dem Auditor. Der Mitarbeiter der Inspektionsfirma hat die 30-Jährige zufällig aus der Belegschaft der Textilfabrik W. Apparels in der Hauptstadt Dhaka ausgewählt. Unter den kritischen Blicken ihrer Kolleginnen und Kollegen musste sie ihm in das kleine Büro neben dem Treppenhaus folgen – ohne zu wissen, was sie erwartet.

Mit gezielten Fragen will der Prüfer gegenchecken, ob die Angaben, die ihr Arbeitgeber zu den Arbeitsbedingungen in der Fabrik im Stadtteil Mohammad gemacht hat, auch der Realität entsprechen. Natürlich ist nie ganz sicher, wann Eyanur die Wahrheit sagt...

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