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06.06.2016

17:45 Uhr

Umgang mit chinesischen Investoren

Eine irritierende Doppelzüngigkeit

VonJens Koenen

PremiumChinesische Investoren retten den Flughafen Hahn. Doch beim Roboter-Hersteller Kuka dürfen sie nicht investieren. Die doppelten Standards der Regierung offenbaren die ganze, tiefgreifende Misere. Eine Analyse.

Die verbleibenden 17,5 Prozent des Landes Hessen werden wohl in einigen Wochen an Chinesen gehen. Reuters

Flughafen Hahn

Die verbleibenden 17,5 Prozent des Landes Hessen werden wohl in einigen Wochen an Chinesen gehen.

HahnIn Mainz und bald auch in Wiesbaden dürfte die Erleichterung riesig sein. Der Flughafen Hahn – neben dem Nürburgring das zweite Infrastrukturdesaster in Rheinland-Pfalz – hat vorerst eine Zukunft. Der chinesische Investor Shanghai Yiqian Trading Company übernimmt in einem ersten Schritt die Mehrheit der Anteile vom Land Rheinland-Pfalz. Die verbleibenden 17,5 Prozent des Landes Hessen werden wohl in einigen Wochen ebenfalls an die Chinesen gehen.

Man darf gespannt sein, wie es nun mit dem Airport weitergeht. Der neue Besitzer ist völlig branchenfremd, hat in seinem Hauptgeschäft mit der Bauindustrie und dem Einzelhandel zu tun. Er will Hahn zu einem...

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