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13.05.2017

17:31 Uhr

UPS

„Wir hätten schneller und innovativer sein können“

VonThomas Jahn

PremiumNachdem UPS den Übernahmekampf um TNT Express gegen Fedex verloren hatte, kommt Jim Barber, internationaler Chef von UPS, zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die neue Konkurrenz sei gut für den US-Logistikkonzern gewesen. 

Weckruf für das Europa-Geschäft von UPS durch die neue Konkurrenz. picture alliance/AP Images

Jim Barber

Weckruf für das Europa-Geschäft von UPS durch die neue Konkurrenz.

New YorkDer Versuch war vergebens, aber im Nachhinein lehrreich: UPS wollte 2012 den niederländischen Anbieter TNT Express für knapp fünf Milliarden Euro kaufen. Aber die Europäische Kommission legte ihr Veto ein. Sie befürchtete zu wenig Wettbewerb. Der amerikanische Logistikkonzern gab sich daraufhin geschlagen. „Es wären zu viele Zugeständnisse an die Aufsichtsbehörden nötig gewesen“, sagt Jim Barber, internationaler Chef von UPS rückblickend im Interview mit dem Handelsblatt. 

Noch schlimmer für UPS: Wenige Jahre später kam Erzkonkurrent Fedex zum Zug, der über eine geringere Präsenz als UPS in Europa verfügt. Die Kommission gab grünes Licht; vor fast genau einem Jahr erwarb...

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