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05.04.2017

17:03 Uhr

Vorwürfe gegen McDonald's

„Wuchermieten, Knebelverträge, Marktmissbrauch“

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumMcDonald's hat massiven Ärger mit seinen Franchise-Nehmern. Sie fühlen sich von der Fast-Food-Kette ausgenommen – und haben das Kartellamt eingeschaltet. Auch die Kunden sollen geschädigt worden sein.

Franchise-Nehmer beklagen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Burger-Kette. dpa

McDonald's-Werbeschild

Franchise-Nehmer beklagen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Burger-Kette.

DüsseldorfDie Vorwürfe, die am Dienstag beim Bundeskartellamt in Bonn gegen die weltgrößte Burger-Kette McDonald’s eingingen, haben es in sich. Deutsche Franchise-Nehmer, so die Beschwerde, würden in dem System von McDonald’s benachteiligt und ausgenommen. Die Folgen: Die Läden, die das Unternehmen in Eigenregie führt, könnten Hamburger, Cheeseburger und Chicken McNuggets günstiger anbieten und hätten deshalb ungesetzliche Wettbewerbsvorteile.

Insider kennen die Argumente seit Jahren. „Natürlich gibt es Wettbewerbsverzerrungen“, sagt Claus Wystemp, der 15 Jahre lang ein McDonald’s-Restaurant in Baden-Württemberg führte. „Die Pachten für die Läden werden nach Kriterien festgelegt, die für den Franchise-Nehmer nicht nachvollziehbar sind. Sie können bei vergleichbaren Umsätzen...

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