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02.02.2017

18:27 Uhr

Wirtschaftsstrafrechtler André Szesny

„Gab es eine Fusionsabsicht?“

VonVolker Votsmeier

PremiumDer Jurist spricht im Interview über die Vorwürfe gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter und über die schwierige Grenzziehung beim Insiderhandel.

„Bloße Sondierungs‧gespräche sind ‧unproblematisch.“ privat

André Szesny

„Bloße Sondierungs‧gespräche sind ‧unproblematisch.“

FrankfurtIn der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek ist André Szesny Wirtschaftsstrafrechtler. In seiner Praxis spielen Insiderhandel und Marktmanipulation eine immer größere Rolle.

Herr Szesny, die Staatsanwälte ermitteln wegen des Verdachts auf Insiderhandel gegen Carsten Kengeter, Chef der Deutschen Börse. Wo liegt das Problem?
Es geht im Wesentlichen um die Frage, ob es vor dem Aktienkauf Kengeters bereits eine konkrete Fusionsabsicht auf beiden Seiten gab. Das wäre eine Insiderinformation mit Kursrelevanz, und darüber müssen Emittenten sowohl die Bafin als auch die Öffentlichkeit sofort informieren. Bloße Sondierungsgespräche sind dagegen unproblematisch. Im vorliegenden Fall stellt sich also die Frage, ob Herr...

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