Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2016

12:18 Uhr

Hartmut Mehdorn rechnet ab

„Nur keinen Streit vermeiden“

VonThomas Tuma

PremiumEr war einer der mächtigsten, aber auch umstrittensten Manager der Republik. Nun zieht Hartmut Mehdorn Bilanz – über Macht und Machiavelli, die Risiken des Ruhestands und das Geheimnis guter Führungskräfte.

„Ich habe manches Feuer löschen müssen, ja. Leider erlebt man als Krisenmanager in der Regel wenig Dankbarkeit.“ Andreas Chudowski für Handelsblatt Magazin

Hartmut Mehdorn beim Fototermin in der alten Malzfabrik Berlin

„Ich habe manches Feuer löschen müssen, ja. Leider erlebt man als Krisenmanager in der Regel wenig Dankbarkeit.“

Die alte Malzfabrik im Süden Berlins. Erbaut mitten im Ersten Weltkrieg. Rostige Maschinen, endlose Fluchten. Ein Industriedenkmal, das Hartmut Mehdorn als Kulisse für dieses Gespräch gefällt. Einmal kriecht er beim Fototermin in ein Transformatorenhäuschen, das noch vor Hochspannung brummt wie er selbst. Natürlich ahnt er die Parallelen zu sich: wuchtig, verlässlich, solide. Aber auch: Old School, ein bisschen aus der Zeit gefallen. Vor einem Jahr hat der 73-Jährige seinen letzten Top-Job abgegeben. Zeit für eine Abrechnung. Auch dafür ist der Ort passend: das Wirtshaus „Zum Oberstübchen“ hoch über der Malzfabrik.

Herr Mehdorn, Sie waren 50 Jahre lang berufstätig, ein halbes...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×