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05.07.2016

18:11 Uhr

Absprachen unter Autoherstellern

Ein Kartell unter Freunden

VonMartin Murphy, Martin-W. Buchenau, Martin Wocher

PremiumVW, Daimler und andere Firmen sollen sich beim Einkauf von Stahl abgesprochen haben. Die Lieferanten wussten offenbar davon. Nach einer Razzia drohen hohe Strafen. Die Unternehmen dürfte es doppelt hart treffen.

Schon ein paar Euro weniger für eine Tonne Stahl spart den Herstellern Millionen.. picture alliance/dpa

Daimler-Werk in Sindelfingen

Schon ein paar Euro weniger für eine Tonne Stahl spart den Herstellern Millionen..

Frankfurt, Düsseldorf, StuttgartFür die Beamten des Bundeskartellamtes ist die deutsche Industrie schon lange kein unbekanntes Revier mehr. Mehrfach musste die Staatsdiener in den vergangenen Jahren zu Razzien ausrücken, um Unterlagen in den Zentralen von Konzernen zu sichern. Am Ende standen oft hohe Kartellstrafen. Die nächste droht nun den deutschen Autoherstellern. Am 23. Juni durchsuchten 50 Beamte des Kartellamts Räume bei BMW, Daimler und Volkswagen. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitern der örtlichen Polizei und der Landeskriminalämter, wie ein Sprecher berichtete. Ziel der Fahnder waren nicht nur die Zentralen der drei Autohersteller, sondern auch von drei Zulieferern. Neben...

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