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30.11.2015

07:28 Uhr

Als Berater engagiert

Thyssen-Krupp und sein Ex-KGB-Spion

VonMartin Murphy

PremiumJuristen des Konzerns machten sich für einen Berater mit zweifelhafter Historie im russischen KGB stark: Er sollte staatliche Korruptionsermittlung beobachten. Dem Konzern ist die Verbindung heute eher peinlich.

Unangenehme Geschichte für Thyssen-Krupp. dpa

An Südafrika gelieferte Korvette vom Typ Meko

Unangenehme Geschichte für Thyssen-Krupp.

DüsseldorfDem Industriekonzern Thyssen-Krupp hängt ein schlimmer Verdacht nach. Mitarbeiter des Unternehmens sollen Ende der 90er-Jahre und auch nach dem Jahr 2000 den Verkauf von Kriegsschiffen an das südafrikanische Militär mit Schmiergeldern befeuert haben. Die Staatsanwaltschaft hat in der Sache bereits ermittelt, das Verfahren wurde aber gegen eine Geldbuße eingestellt. Vom Tisch sind die Vorwürfe jedoch nicht, zumindest nicht für die Südafrikaner. Im Auftrag der Regierung arbeitet die sogenannten Seriti-Kommission die massiven Korruptionsvorwürfe auf, die sich vor allem gegen Mitglieder der Partei ANC richten.

Für Thyssen-Krupp wird die Geschichte an dieser Stelle unangenehm – und zwar nicht wegen der vielen...

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