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19.05.2015

14:16 Uhr

Alternative Antriebe

Warum Bosch weiter an das Elektroauto glaubt

VonLukas Bay, Martin-W. Buchenau

PremiumDie große Euphorie um das Elektroauto ist abgeebbt. Doch der weltgrößte Autozulieferer Bosch glaubt trotzdem an eine Zukunft für den elektrischen Antrieb. Ihr Anteil soll in den nächsten zehn Jahren deutlich zulegen.

Mit 1300 Metern Kabeln und 50 Komponenten hat Bosch das Model S von Tesla in 1400 Arbeitsstunden aufgerüstet. Damit fährt das Elektroauto vollkommen selbstständig - ohne den typischen „Turm“ auf dem Dach.

S wie Selbstständig

Mit 1300 Metern Kabeln und 50 Komponenten hat Bosch das Model S von Tesla in 1400 Arbeitsstunden aufgerüstet. Damit fährt das Elektroauto vollkommen selbstständig - ohne den typischen „Turm“ auf dem Dach.

BoxbergDie Nachfrage ist bisher bescheiden, die angepeilten Absatzziele scheinen kaum erreichbar - doch für Bosch hat das Elektroauto weiterhin eine Zukunft. Das verkündet der Technologiekonzern auf seinem traditionellen Motorpresse-Kolloqium im baden-württembergischen Boxberg. Nach der allgemeinen Ernüchterung um das Elektroauto bricht der Bosch-Konzern eine neue Lanze für die Technologie. „Das Elektroauto wird aus der Nische kommen. “, sagt der Chef der neu benannten Bosch-Sparte Mobility-Solutions Rolf Bulander. Der sperrige Begriff soll den Aufbruch in eine neue Zeit signalisieren. Bosch will nicht mehr nur Autozulieferer sein, sondern unter anderem bei Zweirädern und der Vernetzung aller Verkehrsmittel eine gewichtige Rolle spielen.

„Elektrifizierung...

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