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08.10.2015

15:35 Uhr

Analyse zum System VW

Kulturwandel? Kulturbruch!

VonHans-Jürgen Jakobs

PremiumVW bleibt gefangen in der alten Kultur – trotz der Rochaden an der Konzernspitze. Der Autobauer müsste radikal mit seiner Wir-haben-Benzin-im-Blut-Kultur brechen – und kann dabei von anderen Krisenfirmen lernen.

DüsseldorfZu den am meisten strapazierten Worten der letzten Jahre gehört: Kulturwandel. Wie oft war davon die Rede! Bei der Deutschen Bank, geschädigt durch üble Zinsbetrügereien („Libor“) eigener Mitarbeiter, begann und endete der Katechismus zur Bewältigung der Sündenzeit mit diesem Begriff. Und natürlich spielt „Kulturwandel“ auch eine Rolle in der gebeutelten Energiebranche, die nach dem Atomausstieg Anschluss sucht. In all diesen Fällen wirkt der Terminus noch vergleichsweise sympathisch, geht es doch in Wirklichkeit um Dramatisches, um: Kulturbruch.

Das ist jetzt auch die Lage bei Volkswagen in Wolfsburg, jener einzigartigen börsennotierten Arbeitsgemeinschaft aus Familiendynastie, Staat und Gewerkschaften. Der Konzern hat...

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