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18.10.2016

08:47 Uhr

ATU und die Finanzen

Gescheiterte Sanierung

VonChristoph Schlautmann

PremiumBeim Zubehörschrauber „Auto-Teile-Unger“ (ATU) haben sich Bastler mit allem eindeckt, was auf Deutschlands Autobahnen Eindruck macht. Doch die Umsätze brachen weg. Der Erfolg der Sanierung lässt noch auf sich warten.

Eine ATU-Werkstatt in München: Die Sanierung des Konzerns ist bislang ohne Erfolg. dpa

ATU

Eine ATU-Werkstatt in München: Die Sanierung des Konzerns ist bislang ohne Erfolg.

DüsseldorfAlufelgen so breit wie bei der Dampfwalze, den Spoiler am Heck in Angebergröße, bullige Seitenschweller und zur Zierde den Fuchsschwanz für die Antenne – wer die Familienkutsche oder den Opel Manta in den 1980er-Jahren aufzumotzen wünschte, den zog es zum Zubehör-Schrauber mit den drei magischen Buchstaben: ATU.

Bei „Auto-Teile-Unger“, wie Gründer Peter Unger die Kette aus Weiden in der Oberpfalz getauft hatte, fanden Bastler alles, was auf Deutschlands Autobahnen und Kirmes-Parkplätzen Eindruck machte. So erwirtschaftete der Filialist 1,24 Milliarden Euro Jahresumsatz, als Unger die Firma 2004 an KKR verkaufte – wofür die angelsächsische Finanzfirma 1,45 Milliarden Euro berappte.

Das...

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