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22.12.2016

18:34 Uhr

Audi in der Krise

Stadler kämpft für einen Neustart

VonMarkus Fasse, Martin Murphy

PremiumDer Dieselskandal belastet Audi schwer: Während BMW und Mercedes davonziehen, kämpft Audi-Chef Rupert Stadler in den USA mit hohen Strafzahlungen. Doch Stadler will die Lähmung überwinden und die Affäre nutzen, um den Konzern neu auszurichten.

Der Vorstandsvorsitzende von Audi verlangt Einschnitte von der Belegschaft. Thorsten Jochim

Rupert Stadler

Der Vorstandsvorsitzende von Audi verlangt Einschnitte von der Belegschaft.

IngolstadtRupert Stadler galt lange als unangreifbar im VW-Konzern. In den zehn Jahren als Audi-Chef machte er die Ingolstädter Tochter zu einer zuverlässigen Gewinnmaschine. Doch 2016 ist Stadlers Erfolgsfahrt abrupt zum Stillstand gekommen. Während BMW und Mercedes davonziehen, kämpft Audi mit den Folgen des Dieselskandals. Allein der in dieser Woche in den USA ausgehandelte Vergleich könnte das Unternehmen fast zwei Milliarden Euro kosten. Branchenkreisen zufolge muss das Unternehmen im vierten Quartal erneut einen hohen dreistelligen Millionenbetrag zurückstellen. Damit wäre fast die Hälfte des Jahresgewinns aufgezehrt. Audi möchte diese Zahlen nicht kommentieren.

Allerdings gibt sich Stadler durchaus selbstkritisch, denkt...

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