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01.10.2015

16:24 Uhr

Aufarbeitung der Abgasaffäre

VWs zaudernde Großaktionäre

VonGrischa Brower-Rabinowitsch

PremiumDieselgate lässt sich nicht lösen, indem man ein paar defekte Teile austauscht: Die VW-Verantwortlichen müssen einen echten Neuanfang wagen. Doch bislang machen nur die Arbeitnehmervertreter eine gute Figur. Eine Analyse.

Starker Auftritt in Krisenzeiten. dpa

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh

Starker Auftritt in Krisenzeiten.

Dieselgate, wie der VW-Skandal inzwischen schon fast verniedlichend heißt, ist keine Krise. Es ist eine Katastrophe. Doch Teile des Konzerns sind scheinbar noch immer im Krisen- und nicht im Katastrophenmodus. Ein bisschen entschuldigen, ein bisschen entlassen, ein bisschen aufklären – und dann wieder zehn Millionen Autos bauen.

Doch Dieselgate lässt sich nicht dadurch lösen, dass man ein paar defekte Teile austauscht. Das ganze Auto muss auf den Prüfstand. Volkswagen muss und wird am Ende der Aufarbeitung dieser Krise ein anderes Unternehmen sein. Und wer das nicht wahrhaben will, wird unter die Räder kommen.

Grischa Brower-Rabinowitsch

Der Autor

Grischa Brower-Rabinowitsch leitet das Ressort Unternehmen & Märkte.

Eine entscheidende Rolle bei dem Neuanfang...

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