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18.02.2015

14:46 Uhr

Automobilzulieferer Mahle kürzt

Im Schwabenland droht der Stellenabbau

VonAndreas Dörnfelder

PremiumDeutschlands viertgrößter Autozulieferer Mahle will Hunderte Stellen abbauen. Die Personalkosten sollen in Deutschland um 15 Prozent gesenkt werden. Ein internes Papier listet die Sparpläne im Detail auf.

Der Autoteilehersteller will Kosten senken. dpa

Mahle-Zentrale in Stuttgart

Der Autoteilehersteller will Kosten senken.

StuttgartDer Titel klingt hoffnungsvoll: „Zukunftskonzept“, steht auf einem internen Papier aus der Führungsetage des Automobilzulieferers Mahle. Doch was dann folgt, liest sich wie ein Abgesang auf den Autostandort Deutschland. Der Preisdruck der Hersteller halte weiter an. „Steigende Tariflöhne können (…) nicht kompensiert werden.“ Es gelinge immer weniger, für deutsche Standorte Aufträge zu gewinnen. Investitionen seien „nur beschränkt möglich“. Der Mitarbeiterstand solle daher „so weit wie möglich reduziert werden.“

Mahle, der mit rund zehn Milliarden Euro Umsatz viertgrößte Autozulieferer der Republik, will in Deutschland seine Personalkosten um 15 Prozent senken – und dazu bis 2019 Hunderte Stellen abbauen. Am 30....

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