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07.07.2017

06:11 Uhr

BMW will Kosten drücken

Aus Freude am Sparen

VonMarkus Fasse

PremiumBMW will den Einkauf um mindestens eine Milliarde Euro drücken. Der Konzern braucht das Geld für Elektroantriebe und die Vorbereitung des autonomen Fahrens. Für Produktionsausfälle im Mai wird Bosch zur Kasse gebeten.

Die üppige Auswahl an Antrieben steht zur Diskussion. BMW AG

BMW-Produktion in Leipzig

Die üppige Auswahl an Antrieben steht zur Diskussion.

MünchenDie Einkaufsliste von Markus Duesmann ist lang: Gabelstapler und Software, Materialtransporte und Messeauftritte stehen auf dem Beschaffungszettel. Zwanzig Milliarden Euro gibt der Einkaufschef von BMW jedes Jahr für Dinge aus, die nicht direkt in den Autos eingebaut werden. Die „indirekten Kosten“, wie sie im Konzerndeutsch heißen, sind bei BMW so groß wie die Etats der Millionenstädte München und Berlin zusammen.

Ein dicker Brocken, den Duesmann nun angeht. „Zu oft wird bei uns im Haus nicht zu gleichen Bedingungen gekauft, das müssen wir ändern“, klagt er im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Wir wollen bei den indirekten Kosten bis 2019 mindestens...

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