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04.10.2016

08:42 Uhr

Bochumer Verein Verkehrstechnik

Chinesen greifen nach deutschem Bahntechnikspezialisten

VonDieter Fockenbrock, Martin Wocher, Axel Höpner

PremiumErst Putzmeister, dann Kuka, bald Osram? Chinas Industrie ist im Kaufrausch. Selbst Traditionsunternehmen sind kein Tabu mehr. Neuerdings steht auch der Bahntechnikspezialist Bochumer Verein auf der Einkaufsliste.

Der Spezialist für Radsätze von Zügen könnte an einen chinesischen Konzern verkauft werden. Dorothea Schmid/laif

Bochumer Verein

Der Spezialist für Radsätze von Zügen könnte an einen chinesischen Konzern verkauft werden.

Düsseldorf/MünchenDer traditionsreiche Bochumer Verein hat schon viele Aufspaltungen, Namensänderungen und neue Eigentümer in seiner fast 175-jährigen Geschichte erlebt: In den 1920er-Jahren kamen die Vereinigten Stahlwerke, später Krupp. Seit 1998 gehört der Spezialist für Eisenbahnradsätze aus dem Herzen des Ruhrgebiets zur Georgsmarienhütte-Holding (GMH) des früheren RWE-Chefs Jürgen Großmann.

Das Unternehmen hat Übung darin, sich mit neuen Eigentümern anzufreunden. Diesmal dürfte es indes schwieriger werden. Nach Informationen des Handelsblatts verhandelt die GMH über einen Verkauf ihrer Bahntechnik-Tochter an einen chinesischen Investor. Interessent ist eine Tochter der China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), des mit umgerechnet 32 Milliarden Euro Umsatz weltgrößten...

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