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17.01.2017

14:33 Uhr

Boehringer

Endspiel in der Tiermedizin

VonSiegfried Hofmann

PremiumMit dem Kauf der Sanofi-Tochter Merial ist Boehringer zur Nummer zwei auf dem Markt für Tierarzneien geworden. Doch das Familienunternehmen hat größere Ziele – und will den Branchenführer aus den USA angreifen.

Das Geschäft mit Tiermedikamenten gilt unter den Pharmafirmen als hochattraktiv. Imago/Westend61

Tiermedizin

Das Geschäft mit Tiermedikamenten gilt unter den Pharmafirmen als hochattraktiv.

FrankfurtDer Pharmakonzern Boehringer setzt sich hohe Ziele in seinem jüngst verstärkten Tierarzneigeschäft. Das Familienunternehmen hat vor wenigen Tagen von den Kartellbehörden die Freigabe zur Übernahme des Konkurrenten Merial erhalten. Mit der bisherigen Tochter des französischen Arzneiherstellers Sanofi steigt Boehringer zur Nummer zwei der Branche auf. Damit aber nicht genug: Weiteres Wachstum ist angesagt: „Unser Anspruch ist es, um die Marktführerschaft zu kämpfen“, sagte Joachim Hasenmaier, der Chef der Boehringer-Tierarzneisparte, dem Handelsblatt.

Boehringer nimmt damit den amerikanischen Branchenführer Zoetis ins Visier. Er ist vor drei Jahren durch Ausgliederung aus dem Pharmariesen Pfizer entstanden und hat beim Umsatz noch etwa zehn...

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