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01.09.2016

18:17 Uhr

Brief an EU-Kommission

Dobrindt schwärzt Fiat an

VonLukas Bay, Regina Krieger, Till Hoppe, Klaus Stratmann

PremiumDer italienische Autobauer Fiat soll bei seinen Dieselmotoren getrickst haben, sagt das Bundesverkehrsministerium. In Italien sieht man keinen Anlass zum Handeln. Nun schaltet Minister Dobrindt die EU-Kommission ein.

Bundesverkehrsminister Dobrindt sieht es den Einsatz einer illegalen Abschalteinrichtung bei Fiat als erwiesen an. dpa

Offensiv gegen Fiat-Chrysler

Bundesverkehrsminister Dobrindt sieht es den Einsatz einer illegalen Abschalteinrichtung bei Fiat als erwiesen an.

Düsseldorf/Berlin/Brüssel/RomMatthias Müller will nicht mehr der alleinige Sündenbock sein. Als der VW-Konzernchef vor einigen Tagen vor Wirtschaftsjournalisten in Hamburg auftrat, ließ er seinem Frust freien Lauf, dass am Ende nur Volkswagen für den Diesel-Schummel büßen könnte. „Das ärgert mich, weil andere mit dem Finger auf uns gezeigt haben“, sagte er und fuhr fort. „Es schmerzt, weil wir die ganze Wucht abbekommen haben und der gemeine Bürger denkt, bei den anderen sei alles okay.“

Tatsächlich gibt es seit Ausbruch des Diesel-Skandals viele Hinweise, dass auch bei anderen Herstellern getrickst wurde. Eingestanden wurde der Betrug aber nur von Volkswagen. Im...

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