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10.07.2017

17:08 Uhr

„Case 3000“

Korruptionsverdacht bei U-Boot-Deal zwischen Israel und Thyssen-Krupp

VonMartin Murphy, Pierre Heumann

PremiumDie israelische Polizei hat ihre Ermittlungen wegen möglicher Schmiergeldzahlungen bei Geschäften mit dem Thyssen-Krupp-Konzern ausgeweitet. Der gerade bewilligte Verkauf von U-Booten droht zu kippen.

Die Bundesregierung hat die Lieferung von drei neuen U-Booten gebilligt. dpa

Israelisches U-Boot vom Typ Dolphin 212

Die Bundesregierung hat die Lieferung von drei neuen U-Booten gebilligt.

Frankfurt/ZürichFür die sechs Personen war es ein überraschender Besuch. Früh am Montagmorgen wurden sie von der israelischen Polizei zur Vernehmung abgeholt. Es geht um „Case 3000“ – ein Korruptionsverfahren, das höchste Kreise des Landes und Rüstungsgeschäfte mit Deutschland betrifft.

Unter den zum Verhör abgeholten Personen befindet sich dem Vernehmen nach auch David Schimron, Cousin und persönlicher Anwalt von Regierungspräsident Benjamin Netanyahu. Ein weiterer soll der lokale Berater des Thyssen-Krupp-Konzerns sein, der Korvetten und U-Boote nach Israel liefert. Ebenfalls verhört wurden der ehemalige Stellvertreter des Nationalen Sicherheitsrates, Avriel Bar Yosef, und dessen Lebenspartnerin sowie Ganors Sekretärin.

Netanjahu gehört dem Generalstaatsanwalt...

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