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16.10.2015

15:31 Uhr

Chemiebranche

Neue Liebe, altes Konzept

VonSiegfried Hofmann

PremiumDie Verbindung von Öl und Chemie wird den Strukturwandel der Branche verstärken. Es ist vor allem die Sehnsucht nach Stabilität und Berechenbarkeit, die die beiden Bereiche neu zusammenführt. Eine Analyse.

Der Lanxess-Chef setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem Ölkonzern Aramco. dpa

Matthias Zachert

Der Lanxess-Chef setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem Ölkonzern Aramco.

Chemie und fossile Rohstoffe – auf der Ebene der Moleküle ist das eine geradezu untrennbare Verbindung. Denn ohne Ausgangsmaterialien wie Kohle, Öl und Gas gäbe es keine moderne Chemie. Die Branche ist einst mit der Verarbeitung von Steinkohleteer groß geworden, und heute dürften mehr als zwei Drittel ihrer Produktion auf Erdöl und Erdgas als zentralem Ausgangsmaterial basieren. Weniger klar definiert ist dagegen die gesellschaftsrechtliche Verbindung zwischen diesen beiden Sektoren. Oder genauer gesagt: In welchem Umfang sollten Rohstoff- und Chemieerzeuger unter einem Dach, unter einheitlicher Führung operieren?

Anfang des letzten Jahrzehnts sah es noch ganz danach aus, als ob die beiden...

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