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14.07.2017

15:23 Uhr

Daimler

In den Händen der Ermittler

PremiumNeue Details über Ermittlungen in der Abgasaffäre erhöhen den Druck auf Daimler. Der Vorstand beteuert bei Verkehrsminister Dobrindt, keine Regeln und Gesetze verletzt zu haben. Die Untersuchungen stehen noch am Anfang.

Auch Daimler gerät nun unter Druck. picture alliance / Bildagentur-o

Abgasaffäre

Auch Daimler gerät nun unter Druck.

DüsseldorfKaum hatte die Führung von Daimler am Donnerstagmorgen die Zeitungslektüre über neue Details im Abgasskandal beendet, da flatterte auch schon eine Einladung aus Berlin ins Haus. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bat für denselben Tag um Teilnahme eines Verantwortlichen an einer Sitzung der Untersuchungskommission zur Aufarbeitung des Abgasskandals.

Konzernchef Dieter Zetsche entschied sich für Ola Källenius. Der Schwede soll als Entwicklungschef darauf achten, dass bei den Abgaswerten nicht getrickst wird. Zudem gilt er als potenzieller Nachfolger Zetsches. Von 17 bis 19 Uhr stellte sich Källenius in Berlin den Fragen. Seine Botschaft: Daimler habe sich gesetzeskonform verhalten.

Noch ist unklar, ob...

Kommentare (2)

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Herr Christian Körner

14.07.2017, 09:24 Uhr

"Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt auch etwas kleben." und "Man muss nur lange genug suchen, dann findet man bei jeden irgend etwas" - Warum veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung so schlecht recherchierte Informationen - gerade die Anzahl der Dieselautos steht scheinbar NICHT im Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten berichten dann sogar eher in dem Stil, dass das was der Staatsanwalt äußert auch Tatsache sei. Dem ist nicht so, der Staatsanwalt prüft und dann gibt es ein Verfahren und ein Urteil.
SCHÖN, dass das Handelsblatt hier genauere Informationen liefert und klar macht, dass die Untersuchungen noch am Anfang stehen.
Irgendwie habe ich hier zwei Bilder im Kopf - typisch deutsch: "Es wird mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben" und an die feierlich - religiöse Selbstkasteiung der deutschen Gesellschaft. Die deutsche Umwelthilfe macht da kein gutes Bild - schließlich sind die Motoren der europäischen Hersteller im internationalen Vergleich ausgezeichnet auch was die Umwelt betrifft.
Am Rande bemerkt sei: Daimler ist der weltweit größte Hersteller von LKWs, diese sind sauber! Da tut Daimler einiges für die Welt!

Herr Lothar Bitschnau

14.07.2017, 10:37 Uhr

Hallo Hr. Körner
Die schlechten Nachrichten sind oft nicht frisch, nur aufgewärmt mit neuer Garnitur.
Manche Medien sind besonders eifrig im Thematisieren des Negativen, insbesondere wenn es sich um deutsche Flaggschiffe der Wirtschaft handelt.
(Da hat es apple, Tesla und co. besser mit deutschen Medien)
Pikant ist meist auch der Zeitpunkt des massiven anprangerns.
Er korreliert ungewöhnlich häufig mit jenem engen Zeitraum, in der sich der Abwärtstrend
einer Aktie in den Beginn eines Aufwärtstrendes wenden könnte. (z.B.Daimler jetzt)
Ich habe den Verdacht, dass die Aktien mit Nachrichten nach unten getrieben werden. Für wen auch immer.

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