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23.03.2017

06:27 Uhr

Der Adblue-Bluff und die Folgen

VW-Konzern droht der Zorn der Diesel-Fahrer

VonJan Keuchel, Volker Votsmeier

PremiumHunderttausende Dieselbesitzer müssen häufiger in die Werkstatt, um den Harnstoff Adblue nachzutanken. Sogar Premiumkarossen wie der Porsche Cayenne und Audi A8 sind betroffen. Dem VW-Konzern droht eine neue Schadenersatzwelle – und die Abwanderung von Kunden. Die Abgasaffäre droht damit zum Langzeitfiasko zu werden.

Wer Adblue nachfüllen will, muss erst das Reserverad im Kofferraum ausbauen. AFP; Files; Francois Guillot

Produktion von Porsche Cayenne in Leipzig

Wer Adblue nachfüllen will, muss erst das Reserverad im Kofferraum ausbauen.

DüsseldorfEs sind Menschen wie Heinz S. und Norbert V., die der Führungsetage in Wolfsburg Sorge bereiten dürften. In Internetforen haben sie sich versammelt, und sie sind mächtig sauer. Ob VW-, Audi- oder Porsche-Fahrer: Viele klagen darüber, dass sie häufig in die Werkstatt oder zur Tankstelle müssen – um Adblue, ein Harnstoff-Wasser-Gemisch zur Abgasreduzierung, in ihr Auto zu kippen.

„Ich fahre einen Q3 2l TDI (184 PS)“, schreibt Heinz S. Mitte 2016 im Forum bei auto-motor-oel.de. „Erstmals durfte ich nach 6.000 km nachfüllen; dann nach weiteren 5.500 km.“ Und auch Norbert V. ist bedient: „Nach 5 000 km musste...

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