Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.06.2017

06:06 Uhr

Deutscher Ölkonzern Wintershall

Milliardenstreit im Wüstensand

VonFranz Hubik

PremiumWegen gebrochener Vereinbarungen soll der größte Ölkonzern Deutschlands in Libyen fast eine Milliarde Dollar zahlen. Zudem wirft der staatliche Ölkonzern NOC Wintershall vor, das Chaos in dem Land auszunutzen.

Den Konzern kostet die Probleme  bei der Förderung in Libyen jeden Monat mehrere hundert Millionen Euro. dpa

Ölleitung von Wintershall

Den Konzern kostet die Probleme bei der Förderung in Libyen jeden Monat mehrere hundert Millionen Euro.

DüsseldorfDas Credo von Mario Mehren ist simpel: „Wir fördern Öl und Gas, mit denen man Geld verdient“, betont der Chef von Wintershall gerne. Während viele seiner Konkurrenten infolge des Ölpreisverfalls in den vergangenen Jahren hohe Verluste anhäuften, meldete Deutschlands größter Erdölkonzern stets solide Gewinne. Besser noch: 2016 stellte Wintershall einen neuen Produktionsrekord auf. 165 Millionen Fässer à 159 Liter Öl und Gas förderte die Tochter des Chemieriesen BASF. Egal ob in Russland, Norwegen oder Argentinien: Das Mantra von Mehren geht auf. Bei Wintershall brummt allerorten das Geschäft – mit einer Ausnahme: Libyen.

In dem nordafrikanischen Krisenland konnte das...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×