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30.07.2017

18:38 Uhr

Die Dieselaffäre

Audi ergreift die Flucht nach vorn

VonMarkus Fasse, Volker Votsmeier , Martin Murphy

PremiumAls Entwicklungszentrale der Dieselmotoren für den VW-Konzern spielt Audi eine wichtige Rolle in der Diesel-Affäre. Jetzt versucht der Konzern den Neustart – mit einem Sparprogramm und Elektroautos.

Der Konzern will auch in der Produktion sparen. obs

Audi

Der Konzern will auch in der Produktion sparen.

München/Frankfurt/DüsseldorfAudi-Chef Rupert Stadler kämpft. Der Absatz liegt im ersten Halbjahr um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Dieselaffäre hat das Unternehmen weiter fest im Griff, die Zukunftsfähigkeit der VW-Tochter ist noch lange nicht gesichert. Es fehlen alternative Antriebe, ein Plan zur Digitalisierung der Geschäftsfelder und vor allem Geld für die milliardenschweren Investitionen, um die Neuausrichtung des Geschäftsmodells finanzieren zu können.

Nicht wenige Manager im Mutterkonzern Volkswagen sorgen sich, dass Audi ein gefährlicher Abstieg drohen könnte. Für die lange Liste an Problemen macht VW Audi-Chef Stadler und den übrigen Vorstand verantwortlich. Deshalb sollen im ‧September mit Dietmar Voggenreiter, Axel...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

31.07.2017, 11:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Fasse,

zugegeben, ich bin kein Strategievorstand. Dessen ungeachtet ist eine Senkung der Entwicklungs- und Produktionskosten immer gut. Und mehr Elektrofahrzeuge anzubieten, ist vielleicht auch nicht schlecht. Vielleicht.

Früher sagte man, ein Autobauer brauche "Benzin im Blut". Gemeint ist damit, dass er die Wünsche der Kunden kennt. Dass er weiß, welche Fahrzeuge in den Augen der Kunden begehrenswert sind. Und damit schält sich heraus, dass im Mittelpunkt allen Denkens die Kundewünsche stehen müssen. Aus meiner Sicht hat deshalb die Marktforschung eine herausragende Bedeutung.

Beispiel gefällig? Wieviele Modelle mit elektrischem Antrieb sollen entwickelt und auf den Markt gebracht werden? Um diese Frage zu beantworten, braucht man eine Vorstellung, wie viele Kunden in den nächsten Jahren für einen Elektroantrieb zu gewinnen sind.

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