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09.08.2017

18:15 Uhr

Diesel-Affäre bei Audi

Stadlers Albtraum

VonJan Keuchel

PremiumIm Skandal um Abgasmanipulationen gibt es auch für die Volkswagen-Tochter Audi kein Durchatmen. Im Gegenteil: Neue Informationen rücken die oberste Führungsspitze in den Fokus. Sie war möglicherweise lange eingeweiht.

Der Audi-Chef könnte deutlich früher von den Abgasmanipulationen gewusst haben als bislang bekannt. AFP; Files; Francois Guillot

Rupert Stadler

Der Audi-Chef könnte deutlich früher von den Abgasmanipulationen gewusst haben als bislang bekannt.

DüsseldorfDer Karriereweg von Rupert Stadler kannte lange Zeit keine Grenzen. CEO des Jahres 2011, Unternehmer des Jahres 2012, „Influencer of the Year 2013“. Der heute 54-jährige Chef der Volkswagen-Tochter Audi war in der deutschen Automobil-Industrie ein Star. Dann kam ihm ein Gemisch aus Wasser und Harnstoff in die Quere.

AdBlue hieß die Flüssigkeit, eine klebrige Kombination zur Reduktion giftiger Stickoxide von Dieselfahrzeugen. Es gab nur ein Problem: Um es in ausreichender Menge einzuspritzen, bedurfte es großer Tanks. Die aber nahmen begehrten Platz weg für Stereoanlagen oder große Kofferräume. Also begann man bei Audi, mit der Dosierung von...

Kommentare (1)

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Herr Eberhard Bill

09.08.2017, 18:50 Uhr

Glaubt denn ernsthaft irgendjemand, dass die Führungsriegen nicht in die Machenschaften eingeweiht waren bzw. sie selbst mit veranlasst haben???

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