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14.11.2016

08:16 Uhr

Dieselaffäre

Audi-Chef Stadler gerät in Erklärungsnot

VonMartin Murphy, Stefan Menzel

PremiumAudi steht wegen der schleppenden Aufklärung der Dieselaffäre in der Kritik. Vorstandschef Rupert Stadler muss Erfolge vorweisen, um seinen Posten nicht zu gefährden. Beim Mutterkonzern Volkswagen wächst die Ungeduld.

Der Audi-Vorstandschef gerät bei der Aufarbeitung der Dieselaffäre mit den US-Behörden zunehmend unter Druck. picture alliance/dpa

Rupert Stadler

Der Audi-Vorstandschef gerät bei der Aufarbeitung der Dieselaffäre mit den US-Behörden zunehmend unter Druck.

Frankfurt/DüsseldorfMitte April ist in Rupert Stadler eine bittere Erkenntnis gereift: Seine eigenen Mitarbeiter aus den Entwicklungsabteilungen mauerten, wenn immer es um die Aufklärung des Abgasbetrugs ging. Das US-Justizministerium und die internen Ermittler der Kanzlei Jones Day beklagten sich bei dem Audi-Chef über die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Volkswagen-Tochter. Audi, so der Vorwurf, ist die Trutzburg, die einer Aufklärung des millionenfachen Betrugs bei Dieselautos im Wege stand.

Die schleppende Aufarbeitung der Vorwürfe sorgt seitdem im Vorstand des Mutterkonzerns Volkswagen immer wieder für neuen Ärger. Stadler sei deutlich gemacht worden, dass Audi das Thema richtig anpacken müsse, hieß es...

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