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11.05.2016

18:25 Uhr

Dieselaffäre bei VW

Die Selbstentlastung

PremiumDer Konzern will mit der Entlastung einen Schlussstrich unter die Dieselaffäre ziehen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen sich selbst auf der Affäre ziehen. In anderen Fällen war der Konzern jedoch weniger nachsichtig.

VW entlastet sich selbst – obwohl bei ähnlichen Problemen schon härter durchgegriffen wurde. dpa

Volkswagen nimmt den einfachen Weg

VW entlastet sich selbst – obwohl bei ähnlichen Problemen schon härter durchgegriffen wurde.

Der Aufsichtsrat griff hart durch. Die Entlastung wurde dem Vorstand verweigert. Mehr noch: MAN-Vorstandschef Hakan Samuelsson fand eine saftige Rechnung in seinem Briefkasten. 237 Millionen Euro Schadensersatz sollte er an seinen ehemaligen Arbeitgeber zahlen. Die sinngemäße Begründung: Als Vorstandschef habe er die Verantwortung dafür getragen, dass im Vertrieb des Lastwagenbauers Schmiergeld gezahlt wurde – selbst wenn er davon keine Kenntnis gehabt haben sollte. Absender des Schreibens: Chefkontrolleur und VW-Patriarch Ferdinand Piëch.

Fünf Jahre später sollen solche Maßstäbe im Mutterhaus offenbar nicht gelten. Bei VW stehen zwar keine Schmiergeldzahlungen im Raum, dafür hat die Abgasaffäre den Konzern bis ins Mark getroffen....

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